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Freitag, 23. Juni 2023

23-03

Ludwig Ganghofer im Wettersteingebirge ...


1999 - SchU (?)

SEKUNDÄRES

Emil Karl Braito
Ludwig Ganghofer im Wettersteingebirge bei Leutasch und Mittenwald


Innsbruck: Ed. Löwenzahn
1999 (199, ill. - 22 cm)
ISBN 3-7066-2191-6

Innsbruck: Michael Wagner Verlag
2021 (199, ill. - 21 cm)
ISBN 978-3-7107-6779-1


EA: 1999


Notiz: Die Arbeit liegt in zwei Ausgaben vor, ob die zweite Ausgabe überarbeitet wurde, ist mir nicht bekannt. - Inhaltsverzeichnis der zweiten Ausgabe (extern)

Ludwig Ganghofer, der wohl meistgelesene und meistverfilmte deutsche Schriftsteller, verbrachte die Jahre 1896 bis 1916 in dem bei Leutasch beginnenden Gaistal, wo er eine der größten Jagden Tirols gepachtet hatte und in seinem Jagdhaus "Hubertus" neben anderen sein bekanntestes Romanwerk "Das Schweigen im Walde" vor genau 100 Jahren verfasste. Da empfing er die Künstlerprominenz der letzten Jahrhundertwende, Freund Ludwig Thoma, Ricarda Huch, Hugo von Hofmannsthal, um einige von den Dichtern zu nennen, Maler, Komponisten wie Richard Strauss, Sänger, Schauspieler, Theaterdirektoren, ja oft geradezu das gesamte Burgtheaterensemble der Zeit. Darüber geben neben anderem seine Jagdbücher, zugleich Gästebücher, Auskunft. Sie standen dem Autor erstmals zur Gänze zur Verfügung. Darüber hinaus werden Persönlichkeit und Werk des fürwahr bayrisch-österreichischen Heimatdichters (in Kaufbeuren geboren, wirkte er in München und Berchtesgaden genauso wie in Wien und im Gaistal in Tirol) aus neuer Sicht betrachtet und seiner Bedeutung entsprechend ins rechte Licht gerückt. (werbetext)

1999

2021

23-02

Ludwig Ganghofer und seine Zeit



SEKUNDÄRES

Emil Karl Braito
Ludwig Ganghofer und seine Zeit


Innsbruck: Ed. Löwenzahn [Michael Wagner Verlag]
2005 (651, ill. - 24 cm)
ISBN 978-3-7107-6732-6


EA: 2005


Notiz: Braitos opus magnum zu Ludwig GANGHOFER (Inhaltsverzeichnis

"Der Schriftsteller Ludwig Ganghofer (1855-1920) war der meistgelesene Autor seiner Zeit. In seinem Werk spiegeln sich viele der bedeutenden Ereignisse, Phänomene und Denkweisen des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts wider. Der in Kaufbeuren geborene und in Wien, München sowie in Leutasch/Tirol lebende Schriftsteller Ganghofer lässt sich nur schwer in die gängigen Kategorien der Literaturgeschichte einordnen: Von vielen als Autor trivialer Romanliteratur verschmäht, gilt er anderen als Proponent einer innovativen und kritischen Heimatliteratur. Ebenso schwierig wie seine literarhistorische ist auch seine ideologische Einordnung: Als Kriegsberichterstatter unterstützte er den Kriegspatriotismus des Wilhelminismus, andererseits erwies sich Ganghofer in seinem literarischen Schaffen als durchaus liberaler Denker, was sich auch in seiner Sympathie für die Münchner Zeitschrift ""Simplicissimus"" sowie das Schaffen des in seiner Zeit umstrittenen Autors Frank Wedekind zeigt. Dass Ludwig Ganghofer außerdem Kontakte zu nahezu allen bedeutenden Künstlern der damaligen Zeit pflegte, ist heute nur mehr wenigen bekannt: Schriftsteller wie Hugo von Hofmannsthal, Frank Wedekind und Ludwig Thoma zählte er ebenso zu seinem Freundeskreis wie die Komponisten Johannes Brahms, Johann Strauß und Richard Strauss sowie den Maler Franz von Defregger. Die vorliegende Monographie bietet erstmals eine Gesamtschau über Leben und Werk des damals so erfolgreichen Autors und liefert außerdem einen guten Einblick in seine Zeit. Dr. Emil Karl Braito wurde im Jahre 1935 in Telfs geboren und war nach seinem Studium der Geschichte, Musikwissenschaft und Germanistik jahrzehntelang an Schulen und in der Hauptschullehrerausbildung tätig. Braito ist Initiator und Betreuer des Ganghofer-Museums in Leutasch und als Erster Repräsentant der Deutschen Ganghofer-Gesellschaft für Österreich schon sehr lange in Sachen Ludwig Ganghofer tätig und hat schon zahlreiche Publikationen über diesen Autor vorgelegt." (werbetext)